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Berlin

Erster Hackathon in Berlin

Nach den erfolgreichen Testdurchläufen fand in Berlin der erste Hackathon des Climate Data Entrepreneurial Clubs statt – zwei Tage voller kreativer Ideen und intensiver Zusammenarbeit. 36 engagierte Schüler*innen entwickelten innovative Lösungen für Umwelt- und Klimafragen, unterstützt von Expert*innen aus den Bereichen Erdbeobachtung, Datenverarbeitung und Pädagogik.

Zwei zentrale Challenges – praxisnah und datenbasiert

Zwei spannende Challenges standen im Mittelpunkt – präsentiert von a tip tap e.V. und der Luftbild Umwelt Planung GmbH (LUP). Eine Challenge drehte sich um die Frage, wie Trinkwasserbrunnen in Großstädten besser verbreitet werden können. Die andere untersuchte den Wald- und Vegetationsverlust in Deutschland und suchte nach datenbasierten Lösungsansätzen.

Sieben Teams, sieben innovative Konzepte

Aufgeteilt in sieben Teams arbeiteten die Teilnehmenden an beeindruckenden Konzepten und Prototypen, die praxisnahe Lösungen für die beiden Themenbereiche lieferten.

Trinkwasser-Challenge

  • Entwicklung einer interaktiven Karte, die potenzielle Trinkbrunnen-Standorte identifiziert und städtische Gegebenheiten berücksichtigt.

  • Gestaltung eines App-Prototyps „Aqua Finder“, der Nutzer*innen den schnellsten Weg zum nächsten öffentlichen Trinkbrunnen zeigt.

  • Vergleich der Trinkbrunnen-Infrastruktur in Berlin und Bremen mit datenbasierten Empfehlungen zur Optimierung des Netzwerks.

 Waldverlust-Challenge

  • Berechnung und Visualisierung des Waldrückgangs in Berlin mithilfe von Satellitendaten, um Veränderungen sichtbar zu machen.

  • Entwicklung einer Web-App zur Identifikation gefährdeter Waldflächen und zur Unterstützung gezielter Schutzmaßnahmen.

  • Eine tiefgehende Analyse des Waldverlusts im Harz mit innovativen Ideen zur Bekämpfung des Borkenkäferbefalls und zum langfristigen Schutz der Wälder.

Wissenschaftliche Begleitung und fachliche Unterstützung

Während des Hackathons wurden die Teams von erfahrenen Expert*innen begleitet, die ihr Wissen aus den Bereichen Erdbeobachtung, Datenanalyse und Umweltforschung einbrachten. Durch diese enge Zusammenarbeit erhielten die Teilnehmenden wertvolle Einblicke in aktuelle Forschung und Technologien – und konnten ihre Ideen praxisnah weiterentwickeln.

Ein herzlicher Dank an alle Teilnehmenden, Mentor*innen und Organisationen für ihre Unterstützung! Wir freuen uns auf den nächsten Hackathon.